Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Allgemeines

Sehr geehrter Kunde, die nachfolgenden Bestimmungen werden, soweit wirksam vereinbart, Inhalt des
zwischen dem Kunden und dem Reisevermittler (dem Reisebüro oder sonstigen Reisevermittler) zu
Stande kommenden Reiseververmittlungsvertrages. Sie ergänzen die auf den Reisevermittlungsvertrag
anwendbaren gesetzlichen Vorschriften und füllen diese aus.

2. Vertragsschluss, Anzuwendendes Recht

2.1 Der Abschluss des Vertrages bedarf keiner bestimmten Form. Mit der Erteilung des Vermittlungs-
auftrags kommt zwischen dem Kunden und dem Reisevermittler der Reisevermittlungsvertrag als 
Geschäftsbesorgungsvertrag zustande.

2.2 Wird der Auftrag auf elektronischem Weg (E-Mail, Internet) erteilt, so bestätigt der Reisevermittler
den Eingang des Auftrags unverzüglich auf elektronischem Weg. Diese Eingangsbestätigung stellt
noch keine Bestätigung der Annahme des Vermittlungsauftrags dar.

2.3 Die beiderseitigen Rechte und Pflichten des Kunden und des Reisevermittlers ergeben
sich, soweit dem nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen entgegenstehen, aus den im
Einzelfall (insbesondere zu Art und Umfang des Vermittlungsauftrags) vertraglich getroffenen
Vereinbarungen, diesen Reisevermittlungsbedingungen und den gesetzlichen Vorschriften
der §§ 675, 631 ff. BGB über die entgeltliche Geschäftsbesorgung.

2.4 Für die Rechte und Pflichten des Kunden gegenüber dem Vertragspartner der vermittelten
Leistung gelten ausschließlich die mit diesem getroffenen Vereinbarungen, insbesondere
- soweit wirksam vereinbart - dessen Reise- oder Geschäftsbedingungen.

3. Allgemeine Vertragspflichten des Reisevermittlers, Auskünfte, Hinweise

3.1 Die vertragliche Leistungspflicht des Reisevermittlers besteht, nach Maßgabe dieser
Vermittlungsbedingungen, in der Vornahme der zur Durchführung des Vermittlungsauftrags
notwendigen Handlungen entsprechend dem Buchungsauftrag des Kunden und der entsprechenden
Beratung, sowie der Abwicklung der Buchung, insbesondere der Übergabe der Reiseunterlagen,
soweit diese nicht nach dem mit dem jeweils vermittelten Reiseunternehmen getroffenen
Vereinbarungen direkt dem Kunden übermittelt werden.

3.2 Der Reisevermittler ist berechtigt, von Buchungsvorgaben des Kunden abzuweichen,
wenn er nach den Umständen davon ausgehen darf, dass der Kunde die Abweichung billigen würde.
Dies gilt nur insoweit, als es dem Reisevermittler nicht möglich ist, den Kunden zuvor von der
Abweichung zu unterrichten und seine Entscheidung zu erfragen. Der Reisevermittler hat den
Kunden vor einer Abweichung von den Buchungsvorgaben zu unterrichten und dessen Weisungen
abzuwarten, es sei denn, dass die hierdurch bedingte zeitliche Verzögerung die Durchführung des
vom Kunden unbedingt erteilten Vermittlungsauftrags gefährdet oder unmöglich macht.

3.3 Bei der Erteilung von Hinweisen und Auskünften haftet der Reisevermittler im Rahmen des
Gesetzes und der vertraglichen Vereinbarungen für die richtige Auswahl der Informationsquelle
und die korrekte Weitergabe an den Kunden.

3.4 Ein Auskunftsvertrag mit einer vertraglichen Hauptpflicht zur Auskunftserteilung kommt
nur bei einer entsprechenden ausdrücklichen Vereinbarung zustande.

3.5 Für die Richtigkeit erteilter Auskünfte haftet der Reisevermittler gemäß § 676 BGB nicht,
es sei denn, dass ein besonderer Auskunftsvertrag abgeschlossen wurde.

3.6 Ohne ausdrückliche Vereinbarung ist der Reisevermittler nicht verpflichtet, den jeweils billigsten
Anbieter der angefragten Reiseleistung zu ermitteln und/oder anzubieten.

4. Pflichten des Reisevermittlers bezüglich Einreisevorschriften, Visa und Versicherungen

4.1 Der Reisevermittler unterrichtet den Kunden über Einreise- und Visabestimmungen,
soweit ihm hierzu vom Kunden ein entsprechender Auftrag ausdrücklich erteilt worden ist.

4.2 Ansonsten besteht eine entsprechende Aufklärungs- oder Informationspflicht nur dann,
wenn besondere dem Reisevermittler bekannte oder erkennbare Umstände einen ausdrücklichen
Hinweis erforderlich machen und die entsprechenden Informationen (insbesondere bei Pauschalreisen)
nicht bereits in einem dem Kunden vorliegenden Reiseprospekt enthalten sind.

4.3 Im Falle einer nach den vorstehenden Bestimmungen begründeten Informationspflicht
kann der Reisevermittler ohne besonderen Hinweis oder Kenntnis davon ausgehen, dass der Kunde
und seine Mitreisenden deutsche Staatsangehörige sind und in deren Person keine Besonderheiten
(z. B. Doppelstaatsbürgerschaft, Staatenlosigkeit) vorliegen.

4.4 Entsprechende Hinweispflichten des Reisevermittlers beschränken sich auf die Erteilung
von Auskünften aus oder von geeigneten Informationsquellen, insbesondere aus aktuellen,
branchenüblichen Nachschlagewerken oder der Weitergabe von Informationen ausländischer
Botschaften, Konsulate oder Tourismusämter.

4.5 Eine spezielle Nachforschungspflicht des Reisevermittlers besteht ohne ausdrückliche diesbezügliche
Vereinbarungen nicht. Der Reisevermittler kann seine Hinweispflicht auch dadurch erfüllen, dass er den
Kunden auf die Notwendigkeit einer eigenen, speziellen Nachfrage bei den in Betracht kommenden
Informationsstellen verweist.

4.6 Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend bezüglich der Information über
Zollvorschriften, gesundheitspolizeiliche Einreisevorschriften sowie bezüglich gesundheits-
prophylaktischer Vorsorgemaßnahmen des Kunden und seiner Mitreisenden.

4.7 Der Reisevermittler ist verpflichtet, den Kunden darüber zu informieren, ob die von ihm vermittelten
Reiseleistungen eine Reiserücktrittskostenversicherung enthalten.

4.8 Eine weitergehende Verpflichtung bezüglich des Umfangs, den Deckungsschutz und den
Versicherungsbedingungen von Reiseversicherungen besteht nicht, soweit diesbezüglich keine
anderweitige ausdrückliche Vereinbarung getroffen wurde.
Soweit Gegenstand der Vermittlung Reiseversicherungen sind, besteht eine Informationspflicht
des Reisevermittlers insbesondere insoweit nicht, als sich der Kunde aus ihm übergebenen oder
vorliegenden Unterlagen des Anbieters der vermittelten Reiseleistung oder den Versicherungsunterlagen 
über die Versicherungsbedingungen entsprechend unterrichten kann.

4.9 Zur Beschaffung von Visa oder sonstigen für die Reisedurchführung erforderlichen Dokumente
ist der Reisevermittler ohne besondere, ausdrückliche Vereinbarung nicht verpflichtet.
Im Falle der Annahme eines solchen Auftrages kann der Reisevermittler ohne besondere Vereinbarung
die Erstattung der ihm entstehenden Aufwendungen, insbesondere für Telekommunikationskosten
und - in Eilfällen - den Kosten von Botendiensten oder einschlägiger Serviceunternehmen verlangen.
Der Reisevermittler kann für die Tätigkeit selbst eine Vergütung fordern, wenn diese vereinbart ist
oder die Tätigkeit den Umständen nach nur gegen entsprechende Vergütung geschuldet war.

4.10 Der Reisevermittler haftet nicht für die Erteilung von Visa und sonstigen Dokumenten und für den
rechtzeitigen Zugang, es sei denn, dass die für die Nichterteilung oder den verspäteten Zugang
maßgeblichen Umstände vom Reisevermittler schuldhaft verursacht oder mitverursacht worden sind.

5. Stellung und Pflichten des Reisevermittlers im Zusammenhang mit der Vermittlung von Flugscheinen
bestimmter Linienflugverkehrsgesellschaften

5.1 Die nachfolgenden Bestimmungen gelten nur für die Vermittlung von Flügen bestimmter
Fluggesellschaften, die vom Reisevermittler allgemein, insbesondere durch Aushang in seinen
Geschäftsräumen oder in anderer Weise vor oder bei der Annahme des Vermittlungsauftrages
bezeichnet wurden.

5.2 Mit den genannten Fluggesellschaften ist der Reisevermittler auf der Grundlage besonderer
vertraglicher Vereinbarungen und der gesetzlichen Bestimmungen im Rahmen eines Agentur-
verhältnisses verbunden.

5.3 Dem Kunden gegenüber wird der Reisevermittler jedoch ausschließlich als Vermittler eines
Luftbeförderungsvertrages zwischen diesem und der jeweiligen Fluggesellschaft tätig.
Im Rahmen dieser Doppelstellung hat er also sowohl dem Kunden als auch gegenüber der
Fluggesellschaft vertragliche und gesetzliche Be-stimmungen zu beachten.

5.4 Den Reisevermittler trifft keine eigene Leistungspflicht oder Haftung bezüglich der vermittelten
Flugleistung. Eine etwaige Haftung des Reisevermittlers aus einer schuldhaften Verletzung seiner
Pflichten als Reisevermittler bleibt hiervon unberührt.

5.5 Die angegebenen und in Rechnung gestellten Preise sind (soweit bezüglich Steuern und
Flughafengebühren nicht etwas anderes ausdrücklich vereinbart ist) Brutto-Endpreise und beinhalten
eine vom Reisevermittler kalkulierte Vergütung seiner Tätigkeit für den Kunden.
Im Falle einer Umbuchung, eines Namenswechsels, des Rücktritts oder der Nichtinanspruchnahme
kann der Reisevermittler hierfür die von der Fluggesellschaft geforderten Entgelte einziehen sowie
zusätzlich ein im Einzelfall oder durch Aushang vereinbartes Bearbeitungsentgelt fordern.

5.6 Der Reisevermittler ist von der Fluggesellschaft mit dem Inkasso des Flugpreises und sonstiger
von der Fluggesellschaft zu fordernden Entgelte beauftragt und haftet dieser gegenüber für die Zahlung.
Eine für diese Inkassotätigkeit gegebenenfalls erfolgende Vergütung der Fluggesellschaft an den
Reisevermittler ist ohne Einfluss auf den vom Kunden zu bezahlenden Preis.

5.7 Der Reisevermittler kann Forderungen der Fluggesellschaft im eigenen Namen gerichtlich und
außergerichtlich geltend machen.

5.8 Für das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und der Fluggesellschaft gelten die
gesetzlichen Bestimmungen des deutschen Luftverkehrsgesetzes für inländische Flüge und –
soweit auf den jeweiligen Flug anwendbar – unmittelbar, wie inländische gesetzliche Bestimmungen,
die Vorschriften des Montrealer Übereinkommen. Ergänzend geltend, soweit wirksam vereinbart,
die Allgemeinen Beförderungsbedingungen der jeweiligen Fluggesellschaft.

6. Aufwendungsersatz, Vergütungen, Inkasso, Zahlungen

6.1 Der Reisevermittler ist berechtigt, Anzahlungen entsprechend den Reise- und Zahlungsbestimmungen
der vermittelten Unternehmen zu verlangen, soweit diese wirksam vereinbart sind und rechtswirksame
Anzahlungsbestimmungen enthalten. Weitergehende Anzahlungen kann der Reisevermittler unter
Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen insbesondere des § 651 k BGB (Pflicht zur Kundengeld-
absicherung bei Pauschalreisen), erheben, wenn insoweit hierzu eine ausdrückliche Vereinbarung
getroffen wurde.


6.2 Soweit es den Vorgaben des vermittelten Reiseunternehmens gegenüber dem Reisevermittler,
insbesondere dem Agenturvertrag zwischen Reiseunternehmen und dem Reisevermittler, in gesetzlicher
Weise entspricht, ist der Reisevermittler berechtigt, aber nicht verpflichtet, den Preis der vermittelten
Leistung ganz oder teilweise für den Kunden zu verauslagen. Bei Pauschalreisen ist hierfür Voraussetzung,
dass dies gegen Aushändigung eines gültigen Sicherungsscheins gemäß § 651k BGB geschieht.

6.3 Die Regelung in Ziffer 5.2 gilt entsprechend für Stornokosten (Rücktrittsentschädigungen) und
sonstige gesetzlich oder vertraglich begründete Forderungen des vermittelten Reiseunternehmens.

6.4 Der Reisevermittler kann Ersatz der ihm für die Vermittlung entstehenden Aufwendungen verlangen,
soweit dies vereinbart ist oder er diese den Umständen nach für erforderlich halten durfte.

6.5 Der Anspruch des Reisevermittlers auf Aufwendungsersatz umfasst auch Zahlungen an das
vermittelte Reiseunternehmen auf den Reisepreis oder sonstige Zahlungen, soweit diese entsprechend
den vorstehenden Bestimmungen in Ziffer 5.2 und 5.3 erfolgt sind.

6.6 Einem Aufwendungsersatzanspruch des Reisevermittlers gegenüber kann der Kunde Ansprüche
gegenüber dem vermittelten Reiseunternehmen, insbesondere aufgrund mangelhafter Erfüllung des
vermittelten Vertrages, nicht im Wege der Zurückbehaltung oder Aufrechnung entgegenhalten, es sei
denn, dass für das Entstehen solcher Ansprüche eine schuldhafte Verletzung von Vertragspflichten
des Reisevermittlers ursächlich oder mitursächlich geworden ist oder der Reisevermittler aus anderen
Gründen gegenüber dem Reisekunden für die geltend gemachten Gegenansprüche haftet.

7. Selbstständige Vergütungsansprüche des Reisevermittlers

Selbstständige Vergütungsansprüche des Reisevermittlers gegenüber dem Kunden bedürfen einer
entsprechenden Vereinbarung, welche auch durch deutlich sichtbaren Aushang von Preislisten in den
Geschäftsräumen des Reisevermittlers und einem entsprechenden mündlichen oder schriftlichen
Hinweis des Reisevermittlers hierauf getroffen werden kann.

8. Reiseunterlagen

8.1 Sowohl den Kunden, wie auch den Reisevermittler trifft die Pflicht, Vertrags- und Reiseunterlagen
des vermittelten Reiseunternehmens, die dem Kunden durch den Reisevermittler ausgehändigt wurden,
insbesondere Buchungsbestätigungen, Flugscheine, Hotelgutscheine, Visa, Versicherungsscheine und
sonstige Reiseunterlagen auf Richtigkeit und Vollständigkeit, insbesondere auf die Übereinstimmung
mit der Buchung und dem Vermittlungsauftrag zu überprüfen.

8.2 Der Kunde ist verpflichtet, den Reisevermittler über dem Kunden erkennbare Fehlern,
Abweichungen, fehlende Unterlagen oder sonstigen Unstimmigkeiten unverzüglich zu unterrichten.
Kommt der Kunde dieser Pflicht nicht nach, so kann eine Schadensersatzverpflichtung des
Reisevermittlers bezüglich eines hieraus dem Kunden entstehenden Schaden nach den gesetzlichen
Bestimmungen über die Schadensminderungspflicht (§ 254 BGB) eingeschränkt oder ganz ausgeschlossen
sein. Eine Schadensersatzverpflichtung des Reisevermittlers entfällt vollständig, wenn die in 8.1
bezeichneten Umstände für ihn nicht erkennbar waren.

9. Pflichten des Reisevermittlers bei Reklamationen des Kunden gegenüber den vermittelten
Reiseunternehmen

9.1 Bei Reklamationen oder der sonstigen Geltendmachung von Ansprüchen gegenüber den vermittelten
Unternehmen beschränkt sich die Verpflichtung des Reisevermittlers auf die Erteilung aller Informationen
und Unterlagen, die für den Kunden hierfür von Bedeutung sind, insbesondere die Mitteilung von Namen
und Adressen der gebuchten Unternehmen.

9.2 Eine Verpflichtung des Reisevermittlers zur Entgegennahme und/oder Weiterleitung entsprechender
Erklärungen oder Unterlagen besteht nicht. Übernimmt der Reisevermittler die Weiterleitung
fristwahrender Anspruchsschreiben des Kunden, haftet er für den rechzeitigen Zugang beim Empfänger
nur bei von ihm selbst vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachter Fristversäumnis.

9.3 Bezüglich etwaiger Ansprüche des Kunden gegenüber den vermittelten Reiseunternehmens besteht
gleichfalls keine Pflicht des Reisevermittlers zur Beratung über Art, Umfang, Höhe, Anspruchs-
voraussetzungen und einzuhaltende Fristen oder sonstige rechtliche Bestimmungen.

10. Haftung des Reisevermittlers

10.1 Soweit der Reisevermittler eine entsprechende vertragliche Pflicht nicht durch ausdrückliche
Vereinbarung mit dem Kunden übernommen hat, haftet er nicht für das Zustandekommen von dem
Buchungswunsch des Kunden entsprechenden Verträgen mit den zu vermittelnden Reiseunternehmen.

10.2 Ohne ausdrückliche diesbezügliche Vereinbarung oder Zusicherung haftet der Reisevermittler
bezüglich der vermittelten Leistungen selbst nicht für Mängel der Leistungserbringung und Personen-
oder Sachschäden, die dem Kunden im Zusammenhang mit der vermittelten Reiseleistung entstehen.
Bei der Vermittlung mehrerer touristischer Hauptleistungen (entsprechen dem gesetzlichen Begriff der
Pauschalreise) gilt dies nicht, soweit der Reisevermittler gem. § 651a Abs. 2 BGB den Anschein begründet,
die vorgesehenen Reiseleistungen in eigener Verantwortung zu erbringen.

10.3 Eine etwaige eigene Haftung des Reisevermittlers aus der schuldhaften Verletzung von
Vermittlerpflichten bleibt von den vorstehenden Bestimmungen unberührt.

10.4 Die Haftung des Reisevermittlers ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt, soweit eine
etwaige Pflichtverletzung des Reisevermittlers nicht vertragliche Hauptpflichten des Reisevermittlers
oder Ansprüche des Kunden aus Körperschäden betrifft.

11. Ausschlussfrist für die Geltendmachung von Ansprüchen des Kunden gegenüber dem Reisevermittler

11.1 Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erfüllung der Beratungs- und/oder Vermittlungsleistung
des Reisevermittlers hat der Kunde innerhalb eines Monats geltend zu machen. Es wird hierfür
ausdrücklich die Schriftform empfohlen.

11.2 Die Frist beginnt mit dem vertraglich vorgesehenen Ende der vermittelten Reiseleistungen
(bei mehreren, unmittelbar aufeinander folgenden der letzten), jedoch nicht früher als zu dem Zeitpunkt,
an dem der Kunde von den die Ansprüche gegen den Reisevermittler begründenden Umstände Kenntnis
erlangt.

11.3 Die Frist wird nicht gewahrt durch Geltendmachung von Ansprüchen gegenüber den
Reiseunternehmen, welche die vermittelte Reiseleistung zu erbringen hatten oder erbracht haben.

11.4 Die Geltendmachung von Ansprüchen durch den Kunden ist nicht ausgeschlossen, wenn diese
unverschuldet unterblieb.

12. Fremde Inhalte, Disclaimer

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13. Sicherheit

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Ihrer Buchung gelöscht, es erfolgt keine Speicherung in unseren Datenbanken.

14. Verjährung

14.1 Ansprüche des Kunden gegenüber dem Reisevermittler, gleich aus welchem Rechtsgrund - jedoch
mit Ausnahme der Ansprüche des Kunden aus unerlaubter Handlung - verjähren in einem Jahr.

14.2 Die Verjährung beginnt mit dem Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der
Kunde von den Umständen, die den Anspruch gegen den Reisevermittler begründen und diesem
selbst als Anspruchsgegner Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste.

14.3 Schweben zwischen dem Kunden und dem Reisevermittler Verhandlungen über geltend gemachte
Ansprüche oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde
oder der Reisevermittler die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung von einem
Jahr tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

15. Rechtswahl und Gerichtsstand

15.1 Auf das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und dem Reisevermittler
findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

15.2 Der Kunde kann den Reisevermittler nur an dessen Sitz verklagen.

15.3 Für Klagen des Reisevermittlers gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Kunden maßgebend.
Für Klagen gegen Kunden, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts
oder Personen sind, die Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben oder deren
Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als
Gerichtsstand der Sitz des Reisevermittlers vereinbart.

15.4 Die vorstehenden Bestimmungen gelten nicht,

a) wenn und insoweit sich aus vertraglich nicht abdingbaren Bestimmungen internationaler Abkommen,
die auf den Reisevermittlungsvertrag zwischen dem Kunden und dem Reisevermittler anzuwenden sind,
etwas anderes zugunsten des Kunden ergibt oder

b) wenn und insoweit auf den Reisevermittlungsvertragvertrag anwendbare, nicht abdingbare
Bestimmungen im Mitgliedstaat der EU, dem der Kunde angehört, für den Kunden günstiger sind
als die vorstehenden Bestimmungen oder die entsprechenden deutschen Vorschriften.

15. Schlußbestimmungen

Sollte eine Regelung dieser Allgemeinen Geschäfts- und Vermittlerbedingungen unwirksam sein oder
werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

Stand 12.01.2014


Am Markt 22-23

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